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Alleinarbeitende Sicherheitskräfte: so schützen Sie sie

Eine Wachkraft in Alleinarbeit ist geschützt, wenn immer jemand weiß, dass es ihr gut geht. Das beruht auf fünf Dingen: einer schriftlichen Gefährdungsbeurteilung des Postens, die das griechische Arbeitsgesetzbuch ohnehin von jedem Arbeitgeber verlangt; einem festen Meldeplan mit klarem Ablauf, wenn eine Meldung ausbleibt; Totmann-Alarm und Eskalation, die auslösen, ohne dass die Wachkraft sprechen muss; Beleuchtung und Zutritt, die sie nicht exponieren; und Schulung für genau diesen Posten — besonders nachts.

Aktualisiert: 5 Min. LesezeitQuellen: 4

Welche Risiken hat eine Sicherheitskraft in Alleinarbeit?

Das Hauptrisiko ist nicht nur der Vorfall selbst, sondern dass niemand rechtzeitig davon erfährt. Eine Verletzung, eine Bedrohung oder ein plötzliches Unwohlsein wiegen viel schwerer, wenn niemand in der Nähe ist.

  • Gewalt oder Bedrohung: durch Eindringlinge oder aggressive Personen, ohne Kollegen, die helfen oder Alarm geben.
  • Unfall: Sturz auf der Treppe, in einer dunklen Ecke oder auf rutschigem Boden während des Rundgangs.
  • Plötzliche Erkrankung: ein medizinisches Problem, das niemand bemerkt.
  • Ermüdung und Isolation: lange Nächte ohne Kontakt senken die Aufmerksamkeit.

Braucht ein Einzelposten eine Gefährdungsbeurteilung?

Ja. Das griechische Arbeitsgesetzbuch verpflichtet jeden Arbeitgeber, die Risiken für Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu beurteilen, und zwar schriftlich. Der Einzelposten muss darin ausdrücklich behandelt werden.

  • Allgemeine Pflicht: der Arbeitgeber sorgt für Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten in allen Aspekten der Arbeit (Art. 533 §1).
  • Schriftliche Beurteilung: der Arbeitgeber beurteilt die Risiken, und die Beurteilung erfolgt schriftlich (Art. 533 §8(α); Art. 534 §1(α)).
  • Gewalt und Belästigung: der Arbeitgeber beurteilt psychosoziale Risiken, darunter Gewalt und Belästigung, und trifft Präventionsmaßnahmen (Art. 533 §6(θ)).
  • Die richtige Person: bei der Übertragung von Aufgaben berücksichtigt der Arbeitgeber die Fähigkeiten der Beschäftigten (Art. 533 §8(β)).

Praktisch beantwortet die Beurteilung für einen Einzelposten: wie schnell Hilfe da sein kann, welche Stellen dunkel oder abgelegen sind, wer nachts auftauchen kann und was passiert, wenn die Wachkraft nicht anrufen kann. Die folgenden Maßnahmen ergeben sich aus diesen Antworten.

Wie oft sollte sich eine alleinarbeitende Wachkraft melden?

In festen Abständen, die die Gefährdungsbeurteilung des Postens festlegt, mit einer namentlich benannten Person auf der anderen Seite und einem schriftlichen Ablauf für ausbleibende Meldungen. Ohne diesen Ablauf schützt der Plan niemanden.

  1. Fester Abstand: enger in der Nacht und auf Posten mit höherem Risiko.
  2. Wer überwacht: Einsatzleitung oder Leitstelle, für jede Schicht namentlich benannt.
  3. Ausbleibende Meldung: sofort die Wachkraft anrufen; ohne Antwort erneut versuchen und die Einsatzleitung alarmieren.
  4. Weiter keine Antwort: die Einsatzleitung schickt jemanden zum Posten oder ruft den Notruf, wie es die Dienstanweisung vorsieht.
  5. Dokumentation: jede Meldung und jede Verzögerung wird festgehalten.

Kontrollpunkte eines Rundgangs zeigen ebenfalls, dass die Wachkraft unterwegs ist — siehe Kontrollrundgänge mit NFC/QR. Bei OVIT sind Rundgänge, Vorfälle und Berichte live auf der Guardly-Plattform sichtbar, und in der Leitstelle antwortet ein echter Mensch.

Was ist ein Totmann-Alarm und wie funktioniert die Eskalation?

Jede Vorrichtung, die Alarm gibt, wenn die Wachkraft es nicht selbst kann: Notrufknopf, Alarm bei Bewegungslosigkeit oder eine ausbleibende geplante Meldung. Sie lohnt sich nur, wenn jemand antwortet und weiß, was zu tun ist.

  • Notrufknopf: wenn die Wachkraft Alarm geben, aber nicht sprechen kann.
  • Lage- oder Ruhealarm: Alarm, wenn das Gerät eine bestimmte Zeit keine Bewegung registriert.
  • Ausbleibende Meldung: die Zeit ohne Kontakt ist selbst ein Signal.
  • Eskalation: wer den Alarm empfängt, wie schnell er zurückruft, wann er jemanden schickt, wann er die 112 ruft.
  • Tests: Geräte und Eskalationskette werden regelmäßig geprüft, nicht nur am Tag der Einrichtung.

Ein Alarm, den niemand sieht, ist schlimmer als keiner, weil er falsche Sicherheit vermittelt. Planen Sie die Reaktion auf den Alarm vor der Wahl des Geräts.

Wie schützen Beleuchtung und Zutrittskontrolle die alleinarbeitende Wachkraft?

Gute Beleuchtung und ein kontrollierter Posten verringern Unfälle und den Kontakt mit aggressiven Personen. Sie gehören zu den ersten Maßnahmen aus der Gefährdungsbeurteilung.

  • Beleuchtete Wege: Rundgänge ohne dunkle Stellen; Ausfälle werden gemeldet und behoben.
  • Der Posten selbst: abschließbare Tür, Sicht auf den Eingang, funktionierendes Telefon.
  • Zutritt: die Wachkraft öffnet Unbekannten nicht ohne Bestätigung; der Ablauf steht in der Dienstanweisung.
  • Netzabdeckung: auf dem ganzen Weg geprüft; Funklöcher werden notiert.

Welche Schulung braucht eine alleinarbeitende Wachkraft, und was ändert sich nachts?

Sie muss die Risiken ihres Postens, den Meldeplan, den Totmann-Alarm und das Verhalten bei Bedrohung kennen. Nachts kommen Ermüdung und die Grenzen der Nachtarbeit hinzu.

  • Unterweisung zu Risiken: der Arbeitgeber informiert die Beschäftigten über die beruflichen Risiken ihrer Arbeit (Art. 533 §6(δ)) und erleichtert ihre Schulung (§6(ζ)).
  • Praktische Schulung: Begehung des Postens, Test des Totmann-Alarms, Übungen zu „Bedrohung“ und „Verletzung“. Siehe auch wie man einen Vorfallbericht schreibt.
  • Nacht: die normale Arbeitszeit von Nachtarbeitenden darf im Wochendurchschnitt 8 Stunden je 24 Stunden nicht übersteigen (Art. 176 §1).
  • Pause: bei mehr als 4 Stunden am Stück eine Pause von 15 bis 30 Minuten (Art. 172 §1). Auf einem Einzelposten legt der Dienstplan fest, wer ablöst.

Mehr zu Arbeitszeitgrenzen: Schichten und Arbeitszeiten im Sicherheitsdienst. Sie haben einen Einzelposten und möchten ihn mit uns prüfen? Fordern Sie ein Angebot an.

Auf einen Blick

  • Das große Risiko in Alleinarbeit: niemand erfährt rechtzeitig, was passiert ist.
  • Der Arbeitgeber hat eine schriftliche Gefährdungsbeurteilung (Art. 533 §8(α) und 534 §1(α) griech. Arbeitsgesetzbuch); der Einzelposten wird darin ausdrücklich behandelt.
  • Ein fester Meldeplan mit schriftlichem Ablauf für ausbleibende Meldungen.
  • Ein Totmann-Alarm lohnt sich nur, wenn jemand antwortet und die Kette regelmäßig getestet wird.
  • Beleuchtung, kontrollierter Zutritt, Schulung am Posten und Einhaltung der Nachtarbeitsgrenzen.

Häufige Fragen

Darf eine Sicherheitskraft in Griechenland allein arbeiten?

Eine spezielle Regel zur Alleinarbeit haben wir nicht überprüft. Es gilt aber die allgemeine Pflicht des Arbeitgebers, Gesundheit und Sicherheit zu gewährleisten und eine schriftliche Gefährdungsbeurteilung zu haben (Art. 533 und 534 griech. Arbeitsgesetzbuch), die den Einzelposten behandeln muss.

Was passiert, wenn eine alleinarbeitende Wachkraft eine Meldung verpasst?

Die überwachende Person ruft sofort an, versucht es erneut und alarmiert die Einsatzleitung. Bleibt die Antwort aus, schickt die Einsatzleitung jemanden zum Posten oder ruft den Notruf, wie es die Dienstanweisung vorsieht.

Was ist ein Totmann-Gerät?

Ein Gerät oder eine App, die Alarm gibt, wenn die Wachkraft es nicht selbst kann, etwa per Notrufknopf oder wenn eine bestimmte Zeit keine Bewegung registriert wird. Es lohnt sich nur, wenn jemand auf den Alarm reagiert.

Quellen

Jeder rechtliche oder lohnbezogene Punkt in diesem Ratgeber wurde anhand der folgenden amtlichen Quellen geprüft.

  1. Κώδικας Εργατικού Δικαίου (π.δ. 62/2025), άρθρο 533 — γενικές υποχρεώσεις εργοδοτών (§1, §6 δ ζ θ, §8 α β)Geprüft
  2. Κώδικας Εργατικού Δικαίου (π.δ. 62/2025), άρθρο 534 — ειδικές υποχρεώσεις εργοδοτών (§1 α)Geprüft
  3. Κώδικας Εργατικού Δικαίου (π.δ. 62/2025), άρθρο 172 — διαλείμματαGeprüft
  4. Κώδικας Εργατικού Δικαίου (π.δ. 62/2025), άρθρο 176 — διάρκεια νυχτερινής εργασίαςGeprüft

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