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Sicherheit und Gesundheitsschutz für Sicherheitskräfte: was gilt

Der Arbeitgeber einer Sicherheitskraft muss Sicherheit und Gesundheit in allen Aspekten der Arbeit gewährleisten und eine schriftliche Gefährdungsbeurteilung besitzen, erstellt von einer Fachkraft für Arbeitssicherheit, einem Betriebsarzt oder einem Präventionsdienst (griechisches Arbeitsgesetzbuch, Art. 533 und 534). Die Beurteilung muss auch die Arbeitszeit und damit die Nachtarbeit erfassen, und der Arbeitgeber muss gezielt die Risiken von Gewalt und Belästigung beurteilen. Schutzmaßnahmen und Schutzausrüstung zahlt nie die beschäftigte Person. Die Sicherheitskraft ihrerseits nutzt die Ausrüstung richtig, meldet sofort jede ernste Gefahr oder jeden Mangel und darf sich einer ernsten, unmittelbaren Gefahr ohne Nachteile entziehen.

Aktualisiert: 7 Min. LesezeitQuellen: 8

Muss der Arbeitgeber die Gefährdungen von Sicherheitskräften beurteilen?

Ja. Das griechische Arbeitsgesetzbuch verpflichtet jeden Arbeitgeber, Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu gewährleisten und eine schriftliche Gefährdungsbeurteilung zu besitzen, erstellt von einer Fachkraft für Arbeitssicherheit, einem Betriebsarzt oder einem Präventionsdienst.

  • Allgemeine Pflicht: Der Arbeitgeber gewährleistet Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten in allen Aspekten der Arbeit (Art. 533 §1) und teilt ihnen die beruflichen Risiken ihrer Tätigkeit mit (§6 d).
  • Schriftliche Beurteilung: Der Arbeitgeber beurteilt die Gefährdungen, unter anderem durch Arbeitsmethode, Arbeitstempo, Arbeitszeit und mangelnde Information; die Beurteilung ist schriftlich (Art. 533 §8 a).
  • Wer sie erstellt: Der Arbeitgeber muss eine schriftliche Beurteilung besitzen, die auch Gruppen mit besonderen Risiken erfasst und von der Fachkraft für Arbeitssicherheit, dem Betriebsarzt oder einem internen oder externen Präventionsdienst erstellt wird (Art. 534 §1 a).
  • Fachkraft und Betriebsarzt: Ein Betrieb mit weniger als 50 Beschäftigten nutzt eine Fachkraft für Arbeitssicherheit; ab 50 eine Fachkraft und einen Betriebsarzt (Art. 498).
  • Einsicht: Die schriftliche Beurteilung wird den Arbeitnehmervertretern für Sicherheit und Gesundheit zur Verfügung gestellt (Art. 534 §7).

Fragen Sie als Sicherheitskraft: Welche Gefährdungen sind für meinen Posten erfasst, und welche Maßnahmen gibt es dafür? Das Gesetz verpflichtet den Arbeitgeber, es Ihnen mitzuteilen.

Was gilt, wenn eine Sicherheitskraft allein arbeitet?

Alleinarbeit ist ein Risiko, das in der Gefährdungsbeurteilung des Postens zu prüfen ist, zusammen mit den Maßnahmen, die es mindern: geplante Kontakte, ein verlässlicher Notruf und eine Eskalation, wenn die Sicherheitskraft nicht antwortet.

Das Gesetzbuch hat keinen eigenen Artikel zur Alleinarbeit, aber die schriftliche Beurteilung muss Gruppen mit besonderen Risiken und Risiken aus der Arbeitsorganisation erfassen (Art. 534 §1 a und §4). Für eine Sicherheitskraft allein auf dem Posten heißt das praktisch:

  • Kontakt in festen Abständen mit der Einsatzzentrale oder der Einsatzleitung.
  • Ein verlässliches Mittel, Hilfe zu rufen, das auf dem ganzen Gelände funktioniert.
  • Eine schriftliche Eskalation: was passiert, wenn die Sicherheitskraft nicht antwortet.
  • Rollengrenzen: was sie nie allein tut, etwa nach einem Alarm ohne Meldung einen dunklen Bereich betreten.

Mehr im Ratgeber zur Sicherheit von Sicherheitskräften in Alleinarbeit.

Wie wird Nachtarbeit beim Arbeitsschutz von Sicherheitskräften berücksichtigt?

Arbeitszeit und Arbeitstempo sind ausdrücklich Teil der Gefährdungsbeurteilung. Nachts bedeutet das Müdigkeit, schlechteres Licht und weniger Menschen in der Nähe, was bei der Gestaltung des Postens berücksichtigt werden muss.

Art. 533 §8 a nennt ausdrücklich die Risiken aus Arbeitstempo und Arbeitszeit. Im Wachdienst bringt die Nacht konkrete Themen: Müdigkeit und nachlassende Aufmerksamkeit, schlechte Beleuchtung auf Rundgängen, größere Entfernung zu Hilfe und ein sicherer Heimweg.

Wie wird eine Sicherheitskraft vor Gewalt und Aggression geschützt?

Der Arbeitgeber muss die Risiken von Gewalt und Belästigung beurteilen, vorbeugende Maßnahmen treffen und die Beschäftigten darüber informieren. In der Praxis: klare Rollengrenzen, Deeskalationstraining, schnelle Hilfe und die Dokumentation jedes Vorfalls.

Der Arbeitgeber muss psychosoziale Risiken beurteilen, darunter die Risiken von Gewalt und Belästigung, einschließlich sexueller Belästigung, und Maßnahmen zu deren Verhütung, Kontrolle und Begrenzung treffen (Art. 533 §6 θ). Außerdem muss er die Beschäftigten über Risiken und Maßnahmen gegen Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz informieren (Art. 537 §1 b).

  • Schriftliche Rollengrenzen: Die Postenanweisung legt fest, was die Sicherheitskraft bei Aggression tut und wann sie sich zurückzieht und die Polizei ruft.
  • Deeskalation: wie man spricht, wo man steht, wann man sich entfernt; das lernt man im Training, nicht im Ernstfall.
  • Hilfe in Sekunden: Funk oder Telefon mit bekanntem Ablauf, und verstärkte Besetzung an Posten und zu Zeiten mit Vorfallhistorie.
  • Dokumentation: Jede Drohung oder jeder Angriff, auch verbal, kommt in einen Vorfallbericht; so werden Muster sichtbar und Maßnahmen angepasst.

Welche Schutzausrüstung steht einer Sicherheitskraft zu, und wer zahlt sie?

Der Arbeitgeber legt Schutzmaßnahmen und Ausrüstung anhand der Gefährdungsbeurteilung fest, und die Beschäftigten zahlen sie nicht. Die Sicherheitskraft muss sie richtig benutzen.

  • Wer entscheidet: Der Arbeitgeber legt die Schutzmaßnahmen und, falls nötig, die Schutzausrüstung fest (Art. 534 §1 b).
  • Wer zahlt: Maßnahmen für Sicherheit und Gesundheit belasten die Beschäftigten in keinem Fall finanziell (Art. 533 §10).
  • Was die Sicherheitskraft tut: Sie benutzt die persönliche Schutzausrüstung richtig und räumt sie nach Gebrauch auf (Art. 539 §2 b).

Das Gesetz enthält keine Ausrüstungsliste für Sicherheitskräfte; sie hängt vom Posten ab. Je nach Beurteilung kann sie ein Kommunikationsmittel, eine Taschenlampe, Warnkleidung bei Fahrzeugverkehr, geeignete Schuhe und Wetterschutzkleidung umfassen. Fehlt etwas oder ist es defekt, melden Sie es.

Wie meldet eine Sicherheitskraft eine Gefahr an ihrem Posten?

Sofort, beim Arbeitgeber oder bei Fachkraft für Arbeitssicherheit und Betriebsarzt: Das Gesetz verpflichtet Beschäftigte, jede Lage unmittelbarer ernster Gefahr und jeden Mangel an Schutzsystemen zu melden. Bei ernster, unmittelbarer Gefahr darf sie sich ohne Nachteile entfernen.

  • Meldepflicht: Beschäftigte melden dem Arbeitgeber oder den Personen mit Aufgaben der Fachkraft für Arbeitssicherheit und des Betriebsarztes sofort jede Lage, die vernünftigerweise als unmittelbare und ernste Gefahr gilt, sowie jeden Mangel an Schutzsystemen (Art. 539 §2 d).
  • Recht, sich zu entfernen: Wer bei ernster, unmittelbarer und unvermeidbarer Gefahr seinen Posten oder einen Gefahrenbereich verlässt, darf keinen Nachteil erleiden (Art. 535 §4).
  • Unfälle: Der Arbeitgeber meldet jeden Arbeitsunfall binnen 24 Stunden der Arbeitsaufsicht und der e-EFKA (Art. 534 §2 a). Melden Sie jede Verletzung sofort Ihrer Einsatzleitung, so klein sie auch scheint.
  • Wenn Maßnahmen nicht reichen: Beschäftigte und ihre Vertreter können sich an die Arbeitsaufsicht wenden (Art. 536 §5).

Unterweisung in Sicherheit und Gesundheit erfolgt bei der Einstellung und bei jeder Änderung von Aufgaben oder Ausrüstung, während der Arbeitszeit und ohne Kosten für Sie (Art. 538). OVIT stellt Sicherheitskräfte für seine lokalen Teams über die Seite Karriere ein.

Auf einen Blick

  • Der Arbeitgeber gewährleistet Sicherheit und Gesundheit in allen Aspekten der Arbeit und besitzt eine schriftliche Gefährdungsbeurteilung (Arbeitsgesetzbuch Art. 533, 534).
  • Die Beurteilung erstellen Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebsarzt oder ein Präventionsdienst; sie erfasst auch die Arbeitszeit.
  • Gewalt und Belästigung sind Risiken, die der Arbeitgeber beurteilen, verhüten und den Beschäftigten erklären muss (Art. 533 §6 θ, Art. 537).
  • Schutzmaßnahmen und Schutzausrüstung zahlt nie die beschäftigte Person (Art. 533 §10).
  • Die Sicherheitskraft meldet jede ernste Gefahr oder jeden Mangel sofort und darf sich einer unmittelbaren Gefahr ohne Nachteile entziehen (Art. 539, 535).

Häufige Fragen

Wer erstellt die Gefährdungsbeurteilung für einen Sicherheitsposten?

Nach Art. 534 §1 a des griechischen Arbeitsgesetzbuchs die Fachkraft für Arbeitssicherheit, der Betriebsarzt oder ein interner oder externer Präventionsdienst. Verantwortlich dafür, dass eine schriftliche Beurteilung vorliegt, ist der Arbeitgeber.

Zahlt eine Sicherheitskraft ihre Schutzausrüstung selbst?

Nein. Art. 533 §10 des Arbeitsgesetzbuchs bestimmt, dass Maßnahmen für Sicherheit und Gesundheit die Beschäftigten in keinem Fall finanziell belasten. Schutzmaßnahmen und Ausrüstung legt der Arbeitgeber fest (Art. 534 §1 b).

Darf eine Sicherheitskraft ihren Posten bei unmittelbarer Gefahr verlassen?

Ja, bei ernster, unmittelbarer und unvermeidbarer Gefahr. Art. 535 §4 bestimmt, dass Beschäftigte, die in einer solchen Lage ihren Posten oder einen Gefahrenbereich verlassen, keinen Nachteil erleiden dürfen. Sie informiert sofort ihre Einsatzleitung.

Quellen

Jeder rechtliche oder lohnbezogene Punkt in diesem Ratgeber wurde anhand der folgenden amtlichen Quellen geprüft.

  1. Κώδικας Εργατικού Δικαίου (π.δ. 62/2025), άρθρο 533 — γενικές υποχρεώσεις εργοδοτώνGeprüft
  2. Κώδικας Εργατικού Δικαίου (π.δ. 62/2025), άρθρο 534 — ειδικές υποχρεώσεις εργοδοτώνGeprüft
  3. Κώδικας Εργατικού Δικαίου (π.δ. 62/2025), άρθρο 498 — τεχνικός ασφαλείας και ιατρός εργασίαςGeprüft
  4. Κώδικας Εργατικού Δικαίου (π.δ. 62/2025), άρθρο 535 — σοβαρός και άμεσος κίνδυνοςGeprüft
  5. Κώδικας Εργατικού Δικαίου (π.δ. 62/2025), άρθρο 536 — διαβουλεύσεις και συμμετοχή εργαζομένωνGeprüft
  6. Κώδικας Εργατικού Δικαίου (π.δ. 62/2025), άρθρο 537 — ενημέρωση εργαζομένωνGeprüft
  7. Κώδικας Εργατικού Δικαίου (π.δ. 62/2025), άρθρο 538 — εκπαίδευση εργαζομένωνGeprüft
  8. Κώδικας Εργατικού Δικαίου (π.δ. 62/2025), άρθρο 539 — υποχρεώσεις εργαζομένωνGeprüft

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